Berufshaftpflicht nur in Deutschland oder auch im Ausland?

Die Berufshaftpflichtversicherung schützt Berufstätige vor den Schadensersatzansprüchen Dritter. Versichert sind vor allem Vermögensschäden, die durch das Verschulden des Versicherungsnehmers oder seiner Mitarbeiter Dritten zugefügt wurden. Darum ist die Berufshaftpflicht auch als Vermögensschadenhaftpflichtversicherung bekannt. Ist sie keine reine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung, sind zudem Personen- und Sachschäden zum Versicherungsschutz inbegriffen.

Wer eine solche Berufshaftpflichtversicherung in Deutschland abschließt, kann sich in der Regel sicher sein, dass der Versicherungsschutz auch bei der Arbeit im Ausland Bestand hat. Wie lange der Versicherungsschutz im Ausland gilt und welche Schäden in welcher Höhe übernommen werden, ist allerdings vom einzelnen Versicherungsanbieter abhängig. Innerhalb Europas sind Auslandsaufenthalte oft mehrere Jahre, im weltweiten Ausland nicht selten nur wenige Monate mitversichert. Doch gibt es Berufshaftpflichtversicherungen auch im Ausland? Die Antwort lautet ja. Die Berufshaftpflichtversicherungen in Österreich und der Schweiz unterscheiden sich beispielsweise fast überhaupt nicht von denen in Deutschland. Aber auch in anderen Ländern gibt es entsprechende Versicherungen oder ähnliche Versicherungskonzepte, die Personen-, Sach- und Vermögensschäden abdecken, wenn im Rahmen einer beruflichen Tätigkeit Dritte zu Schaden kommen.

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