Ist die Privathaftpflicht Pflicht?

Auch wenn es den einen oder anderen erstaunen mag, ist die Privathaftpflicht keine Pflichtversicherung, sondern beruht auf freiwilliger Basis. Man ist also nicht dazu verpflichtet, sich für mögliche Personen-, Sach- oder Vermögensschäden mit einer Haftpflichtversicherung abzusichern. Das gleiche gilt auch für Mietsachschäden an Mietwohnungen oder anderen zu privaten Zwecken gemieteten Räumlichkeiten.

Nachteile bei fehlender Haftpflichtversicherung

Äußerst problematisch ist, dass Schäden am Leben, Leib und Eigentum Dritter schnell nicht nur mehrere tausend, sondern auch hunderttausend Euro und mehr kosten können. Ohne Haftpflichtversicherung haftet man in unbegrenzter Höhe mit seinem eigenen Vermögen, wenn durch das eigene Zutun andere Personen verletzt werden oder Dinge zu Schaden kommen. Das birgt ein unkalkulierbares Risiko, in finanzielle Not zu geraten. Denn die meisten Menschen können die Schadensersatzansprüche Dritter in Höhe mehrerer zehn- oder hunderttausend Euro nicht selbst begleichen.

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Eine Privathaftpflicht ist unerlässlich

Deshalb ist es überaus wichtig, eine private Haftpflichtversicherung abzuschließen, die im Schadensfall für die entstandenen Kosten aufkommt. Eine solche Haftpflichtversicherung gibt es bereits ab 40 bis 50 Euro jährlich. Mit nur wenigen Euro im Jahr ist man dann im Schadensfall auf der sicheren Seite und finanziell abgesichert. Der Jahresbeitrag zur Haftpflichtversicherung ist daher eine geringe Investition, die sich im Ernstfall ein Leben lang auszahlen kann.

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