Verändert sich die Beitragshöhe bei einem Umzug?

Bei einem Umzug in eine andere Stadt muss man nicht nur sich selbst beim Einwohnermeldeamt ummelden, sondern den Umzug auch der Kfz-Versicherung mitteilen und sein Auto bei der neuen Zulassungsstelle melden. Hierfür benötigt man eine Versicherungsbestätigungskarte seines Kfz-Haftpflichtversicherers. Diese muss man der Zulassungsstelle vorzeigen, um nachzuweisen, dass man über eine Kfz-Haftpflicht verfügt. Doch verändert sich mit einem Umzug in eine andere Stadt auch die Höhe des Versicherungsbeitrags?

Die Antwort lautet ja. Die Beitragshöhe kann sich bei einem Umzug in eine andere Stadt verändern. Grund ist, dass die Versicherungsgesellschaften auch die so genannte Regionalklasse bei der Berechung ihrer Beiträge mit einbeziehen. Dabei handelt es sich um eine Art Risikoanalyse für einen regionalen Bereich. In städtischen Gebieten kommt es statistisch betrachtet zu mehr Unfällen und Schadensfällen als in ländlichen Gebieten. Deshalb haben Autos, die in der Stadt stehen, eine höhere Regionalklasse als jene, die auf dem Land stehen. Je höher das statistische Unfallrisiko und damit auch die Regionalklasse, desto höher ist auch der Versicherungsbeitrag angesiedelt. Daher kann es durchaus vorkommen, dass man bei einem Umzug in eine andere Stadt mehr oder weniger hohe Beiträge bezahlen muss.

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