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Was ist ein Vermögensschaden?

Was ist ein Vermögensschaden?

Als Vermögensschäden werden solche Schäden bezeichnet, die weder zu Personenschaden zu zuordnen sind (Verletzung des Körpers, Tötung oder Schädigung der Gesundheit von Menschen) noch Sachschäden (Beschädigung, Verderben, Vernichtung oder Abhandenkommen von Sachen) sind, noch sich aus solchen Schäden herleiten (z.B. Verdienstausfall infolge der unfallbedingten Arbeitsunfähigkeit eines Menschen). Vermögensschäden sind entweder entgangene finanzielle Vorteile oder finanzielle Nachteile, die Kunden oder Mandanten durch falschen oder auch unterlassen Rat erlitten haben. Vermögensschäden tun insbesondere der Brieftasche weh.

Das Schadenersatzrecht legt die Unterschiede zwischen unechten und echten Vermögensschäden fest:

  • Unechte Vermögensschäden treten aufgrund oder als Folge eines Personen- oder Sachschadens auf und werden im Rahmen der Deckungssumme für Personen- und Sachschäden in der KFZ – Versicherung reguliert.
  • Echte oder reine Vermögensschäden hingegen sind beispielsweise Vermögensminderung oder Umsatzeinbußen, die durch einen Arbeitsausfall, der durch einen Unfall bedingt war, entstehen. Diese Schäden werden nicht in der regulären Kfz-Haftpflichtversicherung abgedeckt, sondern erfordern eine separate Vermögensschadenhaftpflichtversicherung, abzuschließen.

Die Abdeckung eines beruflichen Haftungsrisikos als Dienstleister macht eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung als eine ganz besondere Form der Haftpflichtversicherung notwendig. Diese ist auf die besonderen Bedürfnisse der Personen abgestimmt, die fremde Interessen wahrnehmen, indem sie beraten, berichten, vermitteln, verwalten, vollstrecken, prüfen oder begutachten. Sie schützt den Versicherungsnehmer vor den finanziellen Folgen von fahrlässigen Fehlern bei seiner Berufsausübung.

Ein selbstständiger Berater, Vermittler und Dienstleister steht seinem Kunden gegenüber für einen versehentlichen Fehler in der Haftung. Insofern stellt die Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung sich auch dar als Existenzsicherung für den Dienstleister. Viele Fälle sind bekannt, in denen ein Fehler fast die gesamte berufliche Existenz gekostet hätte – stände nicht in Form des Vermögensschaden-Haftpflichtversicherers ein starker Partner dem Versicherungsnehmer zur Seite.