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Was sind pauschale Deckungssummen?

Was sind pauschale Deckungssummen?

Als Deckungssumme wird der Höchstbetrag bezeichnet, bis zu dem bei einem Schadensereignis die Versicherung zahlt. Meist ist für die verschiedenen Schadensarten wie Personenschaden, Sachschaden oder Vermögensschaden eine getrennte Deckungssumme vorgesehen. Vermehrt werden jedoch pauschale Deckungssummen für Personen- und Sachschäden vereinbart. Das bedeutet, dass unabhängig von der Schadensart die Gesamtsumme insgesamt als Deckung zur Verfügung steht.

Und dies unabhängig davon, ob z. B. ein Sach- oder Vermögensschaden vorliegt. Das heißt, dass die maximale Schadenzahlung bei einem Schadenereignis auf die Höhe der ausgewiesenen Deckungssumme beschränkt ist. Und dies unabhängig davon, ob z. B. ein Sach- oder Vermögensschaden vorliegt (siehe auch Deckungssumme und Maximierung der Deckungssumme). Die Deckungssummen stehen grundsätzlich je Schadenfall zur Verfügung. Die Gesamtleistung der Haftpflichtversicherung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres wird jedoch meistens auf das Doppelte der Deckungssumme begrenzt. Bei manchen Haftpflichtversicherungen steht die Deckungssumme jedoch nur einmal pro Versicherungsjahr zur Verfügung.

Möglich ist auch eine pauschale Deckungssumme von zum Beispiel 50.000.000,00 EUR. Hierbei ist allerdings festgelegt, dass pro geschädigter Person nur 8.000.000,00 EUR gedeckt sind. Natürlich möchte der Versicherungsnehmer nicht, dass solch ein Fall eintritt, aber nimmt an beispielsweise an, dass die gesamten Kosten die Deckungssumme übertreffen. In einem solchen Fall muss der Versicherte die Differenz zwischen der Deckungssumme und den tatsächlichen Kosten selbst tragen und aus eigenen Mitteln erstatten. Ein Versicherer ist einem Geschädigten gegenüber rechtlich zur Zahlung verpflichtet. Im Falle eines grob fahrlässigen Verhalten des Unfallverursachers wird der Versicherer gegen den Versicherten dann allerdings einen Regressanspruch geltend machen.