Welche Zusatzversicherungen gibt es zur Bauherrenhaftpflicht?

Bis zu einer bestimmten Summe sind Bauvorhaben in der Privathaftpflicht- und manchmal auch in der Betriebshaftpflichtversicherung enthalten. Wird diese Höchstgrenze überschritten, benötigt man als Bauherr eine Bauherrenhaftpflichtversicherung, um bei Schäden, die durch eine Vernachlässigung der Bauherrenpflichten entstanden sind, nicht allein die Kosten dafür tragen zu müssen. Die Bauherrenhaftpflicht deckt Personen-, Sach- und Vermögensschäden bis zur vereinbarten Deckungssumme ab und schützt den Bauherren so vor unkalkulierbaren finanziellen Risiken. Doch auch in der Bauherrenhaftpflicht sind nicht alle möglichen Schäden mitversichert. Insbesondere Feuerschäden bedürfen einer Zusatzversicherung. Hier die Liste mit möglichen Zusatzversicherungen zur Bauherrenhaftpflicht:

  • Bauleistungsversicherung: Sie versichert unvorhersehbare Schäden durch höhere Gewalt (Sturm, Hochwasser etc.), Konstruktions- und Materialfehler, unbekannte Baugrundeigenschaften, Fahrlässigkeit und Vandalismus
  • Feuerrohrbauversicherung: Sie versichert hauptsächlich Feuerschäden, aber auch Schäden durch Blitzschlag, Explosionen oder Feuerwerkskörper. Ebenfalls mitversichert sind Folgeschäden durch Rauch, Ruß und Löscharbeiten. Zudem sind in der Regel Abbruch- und Aufräumarbeiten sowie Mieteinbußen durch Feuerschäden im Versicherungsschutz enthalten

Neben eigenständigen Zusatzversicherungen gibt es auch noch einige Zusatzleistungen, die man in die Bauherrenhaftpflicht integrieren kann. Dazu zählen unter anderem:

  • Schäden durch eigene Bauführungsleistungen
  • Gebrauch von Turmkränen und selbst fahrenden Arbeitsmaschinen
  • etc.
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