Wen versichert die Privathaftpflichtversicherung?

Die private Haftpflichtversicherung versichert sowohl Einzelpersonen als auch diejenigen, die gemeinsam zu einer Familie gehören. Als Einzelpersonen ohne (Ehe-)Partner oder Kinder schließt man einen Vertrag mit der Versicherung ab, der im Schadensfall nur einen selbst schützt. Den jährlichen Versicherungsbeitrag (ab 40 – 50 Euro) zahlt man daher ausschließlich für die eigene Person und den eigenen Versicherungsschutz.

Anders sieht die Sache hingegen aus, wenn man eine Familienversicherung abschließt. Dann gilt der Versicherungsschutz der Haftpflicht nicht nur für den Versicherungsnehmer selber, sondern auch für dessen Ehepartner, festen Lebenspartner und Kinder. Damit in einer unehelichen Beziehung der eine Partner kostenfrei in der Haftpflichtversicherung des anderen mitversichert ist, müssen beide allerdings in einem gemeinsamen Haushalt wohnen. Ob es sich bei der Beziehung um gleichgeschlechtliche oder eine nicht gleichgeschlechtliche handelt, spielt überhaupt keine Rolle.

Anzeige

Als eigene Kinder gelten sowohl die leiblichen als auch Adoptiv-, Pflege- und Stiefkinder. Sie sind ebenfalls beitragsfrei im Versicherungsschutz der Familienhaftpflichtversicherung inbegriffen, solange sie noch unter 18 Jahre sind oder sich in einer schulischen Ausbildung befinden. Auch zivil- oder wehrdienstleistende Kinder sind in der Familienhaftpflichtversicherung mitversichert. Kinder fallen aus der Haftpflichtversicherung der Eltern erst hinaus, wenn sie ihre Ausbildung oder ihr Studium abgeschlossen haben oder heiraten.

Zu den Personen, die in der Privathaftpflichtversicherung mitversichert sind, kommen des Weiteren noch Hausangestellte, die für den Haushalt des Versicherungsnehmers tätig sind.

Scroll to Top