Wie hoch ist die Deckungssumme in Deutschland?

Als Fahrer eines zulassungspflichtigen Fahrzeugs ist man in Deutschland gesetzlich zum Abschluss einer Kfz-Haftpflichtversicherung verpflichtet. Denn das mit dem Fahren verbundene Gefährdungsrisiko für andere und deren Eigentum schätzt der Gesetzgeber so hoch ein, dass ein grundlegender Versicherungsschutz zwingend notwendig ist. Doch nicht nur der Besitz einer Kfz-Haftpflicht ist gesetzlich vorgeschrieben. Das gleiche gilt auch für die Mindestdeckungssumme im Schadensfall.

Höhe der Mindestdeckungssummen in Deutschland

Früher lagen die Mindestdeckungssummen für Personen-, Sach- und Vermögensschäden bei 2,5 Millionen, 500.000 und 50.000 Euro. Heute müssen Personenschäden mindestens bis 7,5 Millionen, Sachschäden bis 1,12 Millionen und Vermögensschäden bis 50.000 Euro von der Versicherung abgedeckt werden. Bei Verträgen mit Pauschalsummen für Personen-, Sach- und Vermögensschäden betragen diese zwischen 50 und 100 Millionen Euro. Welche Deckungssummen sie anbieten, bleibt den einzelnen Versicherungsgesellschaften relativ selbst überlassen. Sie müssen nur die gesetzlich festgelegten Mindestdeckungssummen einhalten.

Scroll to Top