Wird bei Schadenshäufigkeit ein Zuschlag berechnet?

Mit einem hohen Schadenfreiheitsrabatt werden schadenfreie Jahre während der Dauer des Versicherungsverhältnisses belohnt. Der Autofahrer bzw. die Autofahrerin kann durch umsichtiges und verkehrgerechtes Fahren ohne Unfälle die Versicherungsprämie um 50 Prozent und mehr im Preis reduzieren. Die schadenfreien Jahre müssen nur ausreichend vorhanden sein. Verursacht man hingegen einen oder mehrere Personen-, Sach- oder Vermögensschäden im Straßenverkehr, straft das der Versicherer zunächst mit einer Rückstufung des Schadenfreiheitsrabattes ab.

Bei besonders hoher Schadenshäufigkeit hingegen wird ein Zuschlag zur Versicherungsprämie fällig. Dieser kann in Deutschland bis zu 260 Prozent der normalen Versicherungsprämie betragen und somit äußerst teuer werden. Verkehrskonformes und umsichtiges Verhalten im Straßenverkehr lohnt sich daher nicht nur im Sinne der eigenen Sicherheit und der anderer Menschen, sondern auch aus finanzieller Sicht.

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